Im globalen Wettbewerb (und der gesamte estnische Online-Wettbewerb steht bereits heute im globalen Wettbewerb) unterscheiden Millisekunden zwischen Gewinnern und Verlierern!

Der Einfluss der Webgeschwindigkeit des Unternehmens auf den Umsatz ist deutlich höher, als man in Unternehmen zunächst annimmt, aber darüber hinaus beeinflusst die Ladegeschwindigkeit des Netzes auch, wie ansprechend für einen Besucher das Design der Webseite ist und wie er die Marke als Ganzes wahrnimmt.

Riho Pihelpuu, Leiter von ADM Interactive, stellte bei Best Internet die Ergebnisse einer von Plumbr durchgeführten estnischen Umfrage zu E-Shops vor und gab praktische Vorschläge, wie man Webseiten für den Benutzer schneller gestalten kann. Im globalen Wettbewerb (und der gesamte estnische Online-Wettbewerb steht bereits heute im globalen Wettbewerb) werden Millisekunden zwischen Gewinnern und Verlierern unterscheiden!

Benutzerkomfort im Internet ist ein weites Feld und wird durch viele Faktoren geprägt, aber die Geschwindigkeit ist einer der wichtigsten Faktoren im Online-Shopping-Prozess:

In der SOASTA-Studie zeigte eine Analyse der Ladegeschwindigkeiten mobiler E-Shops, dass eine Geschwindigkeitsdifferenz von einer Sekunde die Konversion zu 27% beeinflusste. Die Ergebnisse von Amazon sind ebenfalls bemerkenswert, doch lässt es sich leider nicht jedem versprechen, dass durch die Verkürzung der Ladezeit einer Webseite um 0,1 Sekunden alle Verkäufe um 1% steigen werden.

Die SOASTA-Studie enthüllte auch die traurige Tatsache, dass jemand, der schlechte Erfahrungen mit der Ladegeschwindigkeit gemacht hat, die Wiedergewinnung des Vertrauens Zeit erfordert, denn diese Erfahrung bleibt demjenigen in Erinnerung und er kommt so bald nicht wieder.

Die Ladegeschwindigkeit beeinflusst auch die Wahrnehmung der Marke durch den Nutzer

Die Erfahrung von ADM bei der Erstellung von Web-Lösungen für große internationale Kunden sowie zahlreiche umfangreiche Umfragen zeigen, dass die Ladegeschwindigkeit von Webseiten einen äußerst wichtigen Teil der Benutzererfahrung darstellt und außer dem Kauf auch die Wahrnehmung der gesamten Webseite sowie der gesamten Marke beeinflusst.

Tesco untersuchte, was mit der Markenwahrnehmung passiert, wenn das Laden einer Webseite 0,5 Sekunden länger dauert. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass eine Studiengruppe, die eine langsamere Webseite benutzt, negative Erfahrungen nicht nur durch das lange Laden machte, sondern die Menschen nahmen auch Design und Funktionen als deutlich unangenehmer und unbequemer wahr als die andere Gruppe, für die die Webseite 0,5 Sekunden schneller heruntergeladen wurde.

Wie schnell muss die Seite also sein?

Unser Gehirn liebt den Fluss, auch bei der Nutzung einer Webseite. Unterbrechungen reduzieren die Effektivität der Gehirntätigkeit und erzeugen Stress in uns. Wenn wir auf das Laden einer Webseite warten, dann wirkt eine längere Ladezeit auf das Gehirn wie eine unangenehme Unterbrechung und macht uns nervös. Studien zeigen auch, dass sich das Gehirn auf langsamere Webseiten mehr konzentrieren muss als auf schnelle Seiten, also die Hälfte an Arbeit mehr leisten muss.

Wie nehmen wir bei der Nutzung einer Webseite die Zeit wahr:

Also, die buchstäbliche Eine-Million-Dollar-Frage: Was ist die ideale Ladegeschwindigkeit? Kurze Antwort: Bis zu zwei Sekunden.

Das bedeutet nicht, dass die gesamte Webseite in zwei Sekunden geladen sein muss, es genügt, in zwei Sekunden das zu laden, was der Besucher sofort nutzen möchte.

Es ist klar, dass umso Mehr Menschen weggehen je langsamer eine Seite ist. Von der zweiten bis zur vierten Sekunde beginnt die Anzahl derer, die gehen, radikal zuzunehmen. Somit lässt sich sagen, dass zurzeit eine Ladegeschwindigkeit von zwei Sekunden am besten ist.

Dies ist jedoch je nach Seitentyp unterschiedlich, nicht jede Seite muss unbedingt mega-schnell sein. So ist zum Beispiel die Sachen bei Checkout-Seiten nicht so dramatisch, dort ist man meistens bereit, darauf zu warten, dass die Seite etwas langsamer als eine Homepage oder z. B. ein Produktkatalog geladen wird.

Einzelne langsame Ladezeiten scheinen zunächst kein großes Problem zu sein, betreffen aber dennoch viele potenzielle Kunden. Wenn ein Kunde beim ersten Besuch eine unangenehme Erfahrung mit einer langsam ladenden Seite macht, so wissen wir aus der Forschung, dass er oder sie, wenn er oder sie einmal weg ist, nicht so schnell wiederkommen wird, insbesondere wenn die Webseite viele Konkurrenten hat.

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit von Webseiten in Estland aus? Als in der Plumbr-Studie 185 estnische E-Shops getestet wurden, hatten 79% der Seiten Probleme mit der Geschwindigkeit. Das sind einige Prozentpunkte weniger als die britischen, dänischen oder polnischen Zahlen, doch kein Grund zur Freude, denn ein so hoher Prozentsatz ist eindeutig ein Problem.

Woraus bestehen Seiten und warum dauert das Laden lange?

Zurzeit sind der Grund für den großen Umfang und das langsame Laden von Webseiten nicht optimierte Videos, Skripte und Bilder. An dieser Stelle sollte man sich in Erinnerung rufen, dass die Erstellung eines UX wirklich das gesamte Unternehmen einbeziehen muss, zusätzlich zur Geschäfts- und Marketingseite, auch die IT, die in der Lage ist, das Volumen all dieser Formate zu optimieren und die Ladegeschwindigkeit der Webseiten deutlich zu verbessern.

Zusammenfassend einige unserer Empfehlungen zur Geschwindigkeitsverbesserung für Internetseiten:

Vermitteln Sie dem gesamten Team, dass die Geschwindigkeit wichtig ist.

Messen Sie die Geschwindigkeit

Verknüpfen Sie Sekunden mit Geld/KPIs

Entscheiden Sie, womit man sich am besten befasst (ROI)

Seien Sie konsistent

Ziehen Sie bei Bedarf Spezialisten hinzu.

Wer genauere Informationen zu den Geschwindigkeitstests und den technischen Umsetzungen haben möchte, der kann hierzu den ausführlicheren Vortrag von Riho unter info@adm.ee erfragen oder ihn auf der Facebook-Seite von ADM Interactive herunterladen.

Eine Zusammenfassung des Vortrages von Riho Pihelpuu auf der Konferenz Best Internet 2017 gibt es von der Marketingleiterin des Design- und Softwareunternehmens Proekspert, Katariina Roosipuu. Die kompletten Materialien des Vortrages sind hier zu sehen.

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